Interviews

Behind the Stable with Cormac Kenny: Ben Maher’s Groom

2020.05.11.99.99 Interviews Cormac Kenny RGS Ashley Neuhof

Can you talk about your daily routine as a show groom?

I wake up early in the morning to feed the horses, then we give them some time to rest so they are able to digest their food. We then ride them through the morning and afterwards if they need icing or any extra care, we sort this out. After lunch, we take them out for hang grass so they can relax outside and chill.

What’s your favourite part of the job?

My favourite part of the job would be riding the horses at home, I love riding and working with the horses. I usually ride between three and four horses a day. Explosion and F One are actually incredible horses to ride, Explosion is very light, he is fresh and happy and F One has a little bit of an attitude so it’s never boring. He’s always that something different, you can never tell what’s coming next, so he is an exciting horse to work.

What’s your least favourite part of the job?

Travelling, I hate the lorry, I’m not good at it. I need to download some good podcasts. I usually watch Netflix and I have made a few good playlists on Spotify, I make them en route to pass the time.

How did you first get into this job?

My dad brought me to my neighbours house when I was young – they had a horse which I was able to ride, and my love of horses went from there. I used to jump a bit in the ring, but I found that I love being a groom, so this is what I’ve pursued.

What’s Ben like to work for?

He’s very focused on his job, but he is good fun. He has a very funny side to him, along with his focused side, where he knows what he wants, and what he needs to do to get there. Working for someone who has had such a phenomenal career is very special. We are lucky to be able to work with wonderful horses every day and watching Ben and the horses compete is always very exciting. Standing beside them before they go into the ring, you can see that a horse like Explosion really wants to win, and knows exactly what he’s doing. He can play around in the warmup ring, and buck a bit, but once he knows he is entering the arena he just goes for it.

Do you get nervous watching?

Yes, extremely nervous, sometimes I can’t watch. But the feeling when I realise that Ben and one of the horses has won, is a very proud moment. Not just for me, but for everyone. It takes a lot to get just one horse to a show, and its great for everyone if we get good results because it gives us all motivation to work even harder so we can achieve even more.

CHI Geneva is one of the Majors in the Rolex Grand Slam of Show Jumping, do you notice a difference in atmosphere / pressure?

Yes, the atmosphere is very special here – when you walk into the show you get a feeling straight away that’s different to most other shows, it’s a little bit intense, everyone is focused. The horses can also sense the extra pressure, when I rode the horses around the warmup arena, they were sharper and fresher. It must be the atmosphere at CHI.

What rewards did Explosion W get when he won?

He’s spoilt everyday – there’s no hiding it! All of the horses are quite spoilt, but Explosion begs a lot more, so he ends up getting a few more treats than the others. His favourite is always lots of carrots.

DEUTSCHE

Können Sie uns von Ihrem Tagesablauf als Turnier-Pferdepfleger erzählen?

Ich stehe früh am Morgen auf, um die Pferde zu füttern. Anschließend geben wir ihnen etwas Zeit, damit sie in Ruhe ihr Futter verdauen können. Dann reiten wir die Pferde den ganzen Vormittag über, und falls sie danach Kälteumschläge oder in einer anderen Art speziell versorgt werden müssen, kümmern wir uns darum. Nach dem Mittagessen gehen wir mit ihnen draußen grasen, damit sie an der frischen Luft entspannen können.

Was mögen Sie an ihrer Arbeit am liebsten?

Das Beste an meiner Arbeit ist für mich das Reiten zuhause – ich liebe das Reiten und die Arbeit mit den Pferden. Normalerweise reite ich jeden Tag drei bis vier Pferde. Explosion und F One sind unglaublich toll zu reitende Pferde. Explosion ist sehr leichtrittig, er ist frisch und immer gut drauf. F One ist schon etwas eigenwillig, es wird mit ihm also nie langweilig. Er ist eben immer etwas anders, man kann nie wissen, was als nächstes kommt. Die Arbeit mit ihm ist daher immer aufregend.

Und was mögen Sie an ihrer Arbeit am wenigsten?

Das Reisen. Ich hasse den Transporter, das fällt mir schwer. Ich muss noch ein paar gute Podcasts runterladen. Normalerweise schaue ich Netflix, und ich habe mir ein paar gute Playlists auf Spotify zusammengestellt. Das mache ich unterwegs zum Zeitvertreib.

Wie sind Sie zu diesem Job gekommen?

Als ich jung war, hat mich mein Vater mit zu unseren Nachbarn genommen. Die hatten ein Pferd, auf dem ich reiten durfte, und so habe ich meine Liebe zu Pferden entdeckt. Ich bin ein bisschen auf Turnieren gesprungen, habe aber festgestellt, dass es mir die Arbeit als Pfleger wirklich Spaß macht – also habe ich das weiterverfolgt.

Wie ist es, für Ben zu arbeiten?

Er ist sehr auf seine Arbeit fokussiert, aber er ist auch lustig. Er hat neben seiner sehr fokussierten Seite, wenn er weiß, was er will und was er tun muss, um es zu erreichen, auch eine sehr lustige Seite an sich. Es ist wirklich etwas Besonderes für jemanden zu arbeiten, der schon so eine phänomenale Karriere hinter sich hat. Wir haben Glück, dass wir jeden Tag mit so wunderbaren Pferden arbeiten dürfen, und Ben und den Pferden auf Turnieren zuzuschauen ist immer sehr aufregend. Wenn man neben ihnen steht, bevor sie in den Parcours gehen, kann man schon sehen, dass ein Pferd wie Explosion wirklich gewinnen will und genau weiß, was er tut. Auf dem Abreiteplatz macht er manchmal Blödsinn und buckelt etwas, aber sobald er weiß, dass es in die Arena geht, gibt er alles.

Werden Sie beim Zuschauen nervös?

Ja, extrem nervös, manchmal kann ich gar nicht hingucken. Aber das Gefühl, wenn ich realisiere, dass Ben und eines der Pferde gewonnen haben, bin ich schon sehr stolz. Nicht nur auf mich, sondern auf alle. Es ist harte Arbeit, auch nur ein einziges Pferd auf ein Turnier vorzubereiten, und dann ist es für alle Beteiligten großartig, wenn wir ein gutes Ergebnis erzielen, weil wir dadurch alle angespornt werden, noch härter zu arbeiten, damit wir noch mehr erreichen können.

Der CHI Genf ist ein ein Major des Rolex Grand Slam of Show Jumping. Spüren Sie da einen Unterschied in der Stimmung/beim Druck?

Ja, die Atmosphäre hier ist wirklich besonders –wenn man hier ankommt, spürt man sofort, dass dieses Turnier einfach anders als die anderen ist. Es ist ein wenig angespannt, jeder konzentriert sich. Die Pferde spüren den zusätzlichen Druck auch. Als ich die Pferde auf dem Abreiteplatz geritten bin, waren sie aufmerksamer und frischer. Das muss an der Atmosphäre hier beim CHI liegen.

Mit Blick auf den Rolex Grand Prix: Wie bereiten Sie Explosion und das Team darauf vor?

Wir müssen den CHI Genf einfach wie jedes andere Turnier angehen. Wir sehen ihn nicht anders, obwohl er eines der faszinierendsten Turniere überhaupt ist, und natürlich ist der Rolex Grand Slam etwas, bei dem jeder dabei sein will. Die Pferde müssen gut drauf sein. Wir müssen darauf achten, dass sie gut versorgt sind und so entspannt und guter Stimmung wie nur möglich sind.

Welche Belohnung bekommt Explosion, wenn er gewinnt?

Er wird jeden Tag verwöhnt – da gibt es leider nichts zu verheimlichen! Alle Pferde werden schon ziemlich verwöhnt, aber Explosion bettelt viel mehr und bekommt am Ende dann auch ein paar mehr Leckerli als die anderen. Seine Lieblingsbelohnung sind immer eine Menge Karotten.

FRANÇAIS

Pouvez-vous nous parler de vos activités quotidiennes en tant que groom de concours ?

Je me lève tôt le matin pour nourrir les chevaux, puis nous leur laissons le temps de se reposer et de digérer. Nous les montons au cours de la matinée. Puis, nous nous occupons d’eux s’il faut leur refroidir les membres ou s’ils ont besoin de soins particuliers. Après le déjeuner, nous les sortons pour les faire brouter afin qu’ils puissent se détendre dehors.

Quel aspect de votre travail préférez-vous ?

Ce que je préfère, c’est monter les chevaux à l’écurie. J’adore monter à cheval et travailler avec les chevaux. Je monte habituellement entre trois et quatre chevaux par jour. Explosion W et F One sont incroyables à monter : Explosion W est très léger et joyeux, tandis que F One a un peu de tempérament, alors je ne m’ennuie jamais. Il est toujours un peu différent, ce qui fait que vous ne savez jamais ce qui vous attend. C’est un cheval passionnant à travailler.

Quel aspect de votre travail aimez-vous le moins ?

Voyager. Je déteste le camion, ce n’est pas mon truc. Je télécharge de bons podcasts. Je regarde généralement Netflix et j’ai quelques bonnes playlists sur Spotify. Je les fais en route pour passer le temps.

Comment êtes-vous devenu groom ?

Mon père m’a présenté aux voisins quand j’étais petit – ils avaient un cheval que je pouvais monter et mon amour des chevaux est parti de là. Je sautais un peu dans la carrière, mais j’ai découvert que j’adorais être groom, donc j’ai poursuivi dans cette voie.

Comment c’est de travailler pour Ben Maher ?

Il est focalisé sur son travail, mais il est sympa. Il a un côté très amusant, en plus de son côté concentré qui fait qu’il sait ce qu’il veut et ce qu’il doit faire pour y arriver. Ce n’est pas donné à tout le monde de travailler pour quelqu’un qui a eu une carrière aussi prodigieuse. Nous avons la chance de travailler avec des chevaux merveilleux tous les jours. C’est passionnant de regarder Ben et les chevaux en concours. Lorsque je me tiens à leurs côtés avant leur entrée en piste, je vois bien qu’un cheval comme Explosion W veut absolument gagner et il sait parfaitement ce qu’il fait. Il peut faire l’imbécile au paddock et ruer de temps en temps, mais une fois qu’il entre en piste, il se donne à fond.

Êtes-vous stressé quand vous regardez ?

Oui, je suis tellement stressé qu’il m’arrive de ne pas pouvoir regarder. Mais quand je réalise que Ben et l’un des chevaux ont gagné, c’est un moment dont je suis très fier. Pas seulement pour moi, mais pour tout le monde. Il faut beaucoup de dévouement pour amener ne serait-ce qu’un seul cheval à un concours et c’est formidable pour tout le monde de réussir à obtenir de bons résultats parce que cela nous motive pour travailler encore plus dur afin d’obtenir des résultats toujours meilleurs.

Avez-vous l’impression que l’ambiance ou la pression est différente ici au CHI de Genève où se tient l’un des Majeurs du Rolex Grand Slam of Show Jumping ?

Oui, l’ambiance est très particulière – quand vous arrivez à la compétition, vous avez tout de suite le sentiment que c’est différent de la majorité des autres compétitions. C’est un peu intense, tout le monde est concentré. Les chevaux ressentent aussi la pression supplémentaire lorsque je les monte sur la piste de détente. Ils sont plus affutés et plus frais. Ce doit être l’ambiance du CHI.

Comment préparez-vous Explosion W et l’équipe en prévision du Rolex Grand Prix ?

Nous devons le traiter comme n’importe quelle épreuve. Nous ne la traitons pas différemment, même si c’est l’une des épreuves les plus fabuleuses du circuit et, bien sûr, tout le monde veut participer au Rolex Grand Slam. Les chevaux doivent être heureux ; nous devons veiller à ce qu’ils soient bien traités et à ce qu’ils soient aussi heureux et détendus que possible.

Quelles récompenses reçoit Explosion W quand il gagne ?

Il est gâté tous les jours – je ne m’en cache pas ! Tous les chevaux sont gâtés, mais Explosion quémande un peu plus, donc il finit par obtenir un peu plus de friandises que les autres. Sa récompense préférée est de recevoir plein de carottes.

Source: Press release from Rolex Grand Slam of Showjumping

Photo: © Rolex Grand Slam / Ashley Neuhof